Bergbau und Energie

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Steinkohle ist einer der wichtigsten Energieträger in unserem Land. Ohne die Steinkohle wäre der Weg Deutschlands von einem bäuerlich geprägten Land zu einer Industrienation nicht möglich gewesen.

Warum die Steinkohle heute noch wichtig ist, steht im Kapitel Strom aus Steinkohle.

Der Steinkohlenbergbau ist in Deutschland sehr umstritten. Er wird in Teufen (= Tiefe) von mehr als 800 m betrieben und  verursacht an der Tagesoberfläche Senkungen. Diese Senkungen können zu Schäden an Grundeigentum, z.B. Häusern, führen. Der Bergwerkseigentümer ist gesetzlich verpflichtet, die Schäden die er verursacht auch wieder zu beseitigen, für deren Beseitigung zu bezahlen oder Entschädigungen zu leisten.

Neben den Schäden an Gebäuden können auch Schäden an Natur und Landschaft eintreten. Durch den untertägigen Steinkohlenbergbau wird der Wasserhaushalt an der Tagesoberfläche beeinflusst. So kann es möglich sein, dass die Fließrichtung eines Gewässers umgekehrt wird. Auch hier werden dann vom Bergwerksunternehmer Maßnahmen ergriffen. So kann die Fließrichtung eines Bachs z.B. durch Vertiefung des Bachbettes oder auch durch Pumpstationen aufrecht erhalten werden. Allgemein kann man sagen, dass praktisch immer das umweltverträglichste Mittel gewählt wird.