Bergbau und Energie

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Die Bohrung

Mit Hilfe der Geologie und der Geophysik können für ÖI- und Gassuche geeignete unterirdische Gesteinsformationen festgestellt werden. Ob diese wirklich Erdöl und Erdgas enthalten, kann jedoch nur eine Versuchsbohrung ergeben. Sie ist der unentbehrliche Schritt, um das Vorhanden- sein einer Lagerstätte nachzuweisen.


Schematische Darstellung einer Bohranlage:

In der 30 bis 40 Meter hohen Stahlkonstruktion ist ein Flaschenzug mit einer Hebekapazität von bis zu 1000 Tonnen untergebracht, mit dem das Bohrgestänge und der Meißel in das Bohrloch ein- und ausgefahren werden. Das erbohrte Gesteinsmaterial wird mit Hilfe der Spülung, die aus Wasser und Mineralien besteht, nach oben befördert

Über den Spülkopf wird die Spülflüssigkeit durch das Bohrgestänge zum Meißel gepumpt und anschließend mit dem Bohrklein außerhalb des Gestänges nach oben befördert, wo das Bohrklein durch Rüttelsiebe abgetrennt wird. Die Spülflüssigkeit wird gereinigt und wieder zur Bohrlochsohle hinabgepumpt. Dort dient sie auch zur Kühlung des Meißels.

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