Bergbau und Energie

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Erdöl entstand vor ca. 225mio - 65mio Jahren in geschützt gelegenen flachen Meeresbuchten. Die abgestorbene Biomasse, Sande und Tone bildeten unter Luftabschluss einen Faulschlammhorizont aus.
Durch fortschreitende Sedimentation (Ablagerung) verlagert sich der Faulschlammhorizont in tiefere Bereiche der Erdkruste(2000-4000m). Unter dem hohen Druck den die darüber liegenden Sedimente erzeugen wird der Faulschlamm in Gestein (Sandstein, Kalkstein) umgewandelt. In den Poren des Gesteins hat sich eine ölhaltige Substanz als Rest des Faulschlammes herausgebildet. Steigt der Druck weiter an, so trennen sich Öl und Wasser und beginnen in Richtung Erdoberfläche aufzusteigen. Der Aufstieg endet an einer undurchlässigen Sperrschicht und in dem darunter liegenden Gestein sammelt sich in den Poren Erdgas, Erdöl und Salzwasser. Werden die horizontal liegenden Sedimentschichten durch erdinnere Kräfte gekippt/geneigt so können sich abbauwürdige Konzentrationen von Gas und Öl bilden.

 

Auf tonigen Ablagerungen des Meeresbodens sinken Reste tierischen und pflanzlichen Lebens sowie unzählige Millionen abgestorbener, mikroskopisch kleiner Organismen.


Zur Zeit der großen Erdbewegungen faltete sich die Erdkruste. Durch den Druck der aufliegenden Gesteinsmassen wurden Gas und Öl mobilisiert und wanderten indem Wasser, das in den porösen Gesteins- schichten enthalten ist, so weit wie möglich nach oben. Im Kreis: Ein vergrößerter Ausschnitt ölführenden Sandgesteins. Das Öl kann sich durch die Zwischenräume der Gesteinsteilchen relativ frei nach oben bewegen.

Gas und Öl sammeln sich an der höchsten Stelle einer Aufwölbung (Antiklinale), sobald sie durch eine undurchlässige Gesteinsschicht am weiteren Aufsteigen gehindert werden.

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