Bergbau und Energie

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Kohle und Kernenergie bilden das Rückgrat unserer Stromversorgung. Jede zweite Kilowattstunde (51,4 Prozent) wurde im vergangenen Jahr aus der Verbrennung von Braun- und Steinkohle gewonnen; 30 Prozent des Stroms kamen aus Kernkraftwerken. Außerdem wurden fast neun Prozent des Strombedarfs durch Erdgas gedeckt. Daneben spielen die anderen Energieträger nur eine untergeordnete Rolle. Das gilt auch für erneuerbare Energien wie Wasser, Wind und Sonne. Aber der so genannte Ökostrom kommt voran: Während er im Jahr 1990 nur vier Prozent zur Stromversorgung beitrug, waren es im Jahr 2001 bereits über sieben Prozent.

Nach der Esso-Prognose bleibt Energieträger Nummer eins nach wie vor das Mineralöl, gefolgt vom Naturgas, das seinen Anteil erheblich ausbauen kann. Dagegen wird der Anteil der Kernenergie durch den Energiekonsensvertrag, der eine schrittweise Stilllegung der deutschen Kernkraftwerke vorsieht, drastisch sinken. Auch wenn der Anteil erneuerbarer Energien, zum Beispiel aus Sonne, Wind oder Wasser, ebenfalls stark steigen wird, erreicht er im Jahr 2020 nicht einmal fünf Prozent.

Wichtig bei der Betrachtung der einzelnen Energieträger ist, dass der Energieträger Mineralöl praktisch nur zu Heizzwecken und als Kraftstoff für Automobile Verwendung findet. Mineralöl wird zur Stromerzeugung nur selten eingesetzt.

Statistische Angaben hierzu sind unter Statistisches zu finden.

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